Gemüsesorten, mit denen man gut backen kann, sind ja meine allerliebsten Gemüsesorten, so bin ich in den letzten Jahren auch auf den Geschmack von Rhabarber gekommen. Vielleicht mag ich ihn auch, weil er so schön rosa ist. Jedenfalls habe ich mit Rhabarber und den ähnlich farbigen und ähnlich säuerlichen Himbeeren eine Frangipane Tarte gebacken, die auf einem (im Vergleich zu vielen Frangipane Tartes, die mit Mürbteig als Unterlage gemacht werden) leichten Blätterteigboden daherkommt - eine herrlich leichte Süßigkeit. Frangipane ist übrigens der herrlich klingende Name für eine Creme auf Mandelbasis, die für vielerlei Gebäck verwendet wird. Hier schafft die Süße der Creme den idealen Ausgleich zum säuerlichen Rhabarber.

Zubereitung:

Den Blätterteig ausrollen und mithilfe eines Tellers oder eines Springformbodens zwei kreisrunde Böden ausschneiden und mit einem Messer in ca. 1 cm Abstand zum Rand nochmal einen Kreis einritzen (nicht durchschneiden), sodass sich ein Rand bilden kann.

Für die Frangipanecreme die 30g Butter schmelzen und mit dem Ei, 100g geriebenen Mandeln und 70g Zucker cremig rühren. Die Frangipanecreme innerhalb des Randes auf die Tarteböden streichen.

5 Stangen Rhabarber putzen, schälen und in Stücke geschnitten in 250ml kochendem Wasser mit 1 EL Zucker ca. 1-2 Minuten kochen. Der Rharbarber sollte weich sein, aber nicht zerfallen. Den Rhabarber abseihen und gemeinsam mit den Himbeeren auf der Frangipanecreme verteilen. Im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad Heißluft ca. 20-25min backen. Mit Staubzucker bestreuen und je nach Lust und Laune mit Pistazien oder gehackten Mandeln bestreuen.

Alles Liebe,

eure Melanie von Butter&Zucker