Eigentlich kannte ich Matcha-Tee (japanisches Grünteepulver) nur vom Besuch bei Starbucks, wo es viel zu süßen Matcha-Latte zu trinken gibt. All jene, die Matcha nur so kennen, bitte ich, dem grünen Pulver eine zweite Chance zu geben. TIPP: Probiert doch Matcha-Tee pur, ganz ohne Milch und Zucker. Der Tee ist angenehm samtig und schmeckt süß herb mit grasigen Noten. Matcha gibt gerade in den grauen Wintermonaten Energie und belebt viel sanfter und länger als Kaffee. In Wien kann man hier ganz hervorragend Matcha-Tee zeremonienhaft mit Schaum schlürfen und sich beraten lassen. Dort kann man auch das grüne Pulver selbst in unterschiedlichen Qualitätsstufen kaufen.

Das Matcha-Tee eignet sich aber nicht nur als Getränk, sondern auch ganz besonders zum Backen. Hier mein vorweihnachtliches Vanille-Matcha-Kipferl Rezept. Die Kipferl sind der Star auf jedem Kekserl-Teller und stellen so manch’ Kokosbusserl in den Schatten!

Zubereitung:

Mehl und Butter mit der Küchenmaschine vermengen. Zucker, Mandeln und Haselnüsse, Prise Salz dazugeben und nochmals alles verrühren. Dann auf eine saubere Fläche kippen und ein kleines Kraterloch für das Eigelb drücken. Eigelb in das Loch plumpsen lassen und jetzt alles zusammen mit den Händen vermengen. In 1 min entsteht ein super geschmeidiger Teig. Den lässt man 30 min im Kühlschrank in Klarsichtfolie eingewickelt ruhen und durchkühlen. Anschließend den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, halbieren und eine lange Wurst formen. (Durchmesser 2 cm) Die Teigwurst in 2 cm große Stücke schneiden und Kipferl formen, die man mit genügend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legt. Im vorgewärmten Rohr bei Umluft (190 °) solange backen, bis die Spitzen der Kipferl sich leicht bräunlich verfärben. Anschließend die leicht überkühlten, lauwarmen Kipferl in einem Vanillezucker/Staubzucker-Gemisch vorsichtig wälzen.

Der grüne Matcha gibt den Vanille-Kipferl den richtigen Kick!

Matcha Kipferl Matcha Kipferl