In der Regel ist eine Hochzeit für alle Beteiligten ein freudiges und emotionales Ereignis, bei dem schon mal die eine oder andere Träne fließt – sei es beim Anblick der umwerfend hübschen Braut, bei der herzzerreißenden Rede des Bräutigams oder aber zwischendurch vor lauter Rührung. Man freut sich dabei zu sein. Nicht so unsere Kinder! Diese finden Hochzeiten öd und wissen nichts mit sich anzufangen, weil das ganze Programm immer auf Erwachsene zugeschnitten ist. Die einzigen Tränen, die fließen, sind lediglich die der Langeweile. Je nach Alter gibt es aber einige Ideen, die ihr als Brautpaar bei der Hochzeitsplanung beachten könnt, um sicherzustellen, dass sich auch die jüngsten Gäste an diesem besonderen Tag amüsieren.

Kinderbereich

Zu allererst sollte tatsächlich auch Platz für Kinder geschaffen werden. Das heißt, sie sollen einen eigenen Sitzplatz bekommen und nicht unschön als Anhängsel der Eltern am Schoß sitzen. Für Kleinkinder sind Hochstühle zu besorgen, die die meisten Locations sicherlich kostenfrei zur Verfügung stellen. Zu einem eigenen Kindertisch rate ich nur, wenn sich die Kinder untereinander kennen und alleine essen können.

Kinderbetreuung

Sind viele Kinder auf der Hochzeit eingeladen, schlage ich vor eine Kinderbetreuung zu engagieren. Je nach Altersstruktur der Kinder sind ein bis zwei Betreuer oder Betreuerinnen optimal. Ist ein Teil der Kinder relativ jung und der andere Teil im Volksschul- oder Teenageralter, müssen unterschiedliche Aktivitäten eingeplant werden, sodass die Kinder die Betreuung auch tatsächlich in Anspruch nehmen und sich nicht langweilen.

Überraschungstüte

Was auch immer sehr gut bei den Jüngsten ankommt, sind Überraschungsgeschenke. Dabei werden Spielzeug, Malbücher und/oder Süßigkeiten (an Alter und Geschlecht angepasst) schön verpackt, mit einem Namenskärtchen personalisiert und auf den Platz des Kindes gestellt. Das freut das Kind unheimlich (und die Eltern auch) und es hat zumindest für eine Zeit lang eine Beschäftigung.