Ich liebe den Geruch und Geschmack von Kurkuma und verwende ihn stets in der Küche.

Kurkuma, auch Curcuma geschrieben, ist eigentlich mehr als ein Gewürz, es ist ein Naturheilmittel.

Kurkuma ist eine gelbe Wurzel, ähnlich dem Ingwer, innen wunderschön Orange. Aber Vorsicht, dieses Gewürz hat eine so starke Farbkraft, dass alles rundherum orange wird. Kurkuma gibt dem Curry seine wunderschöne Farbe. In der Ayurvedischen Küche ist er bitter, scharf und herb.

Hier findet ihr ein paar Erklärungen, warum wir Kurkuma täglich in unseren Speiseplan einbauen sollten:

Kurkuma als Naturheilmittel

  • regt die Gallensäfte an,
  • regt die Fettverdauung an,
  • wirkt verdauungsfördernd,
  • senkt den Blutzuckerspiegel,
  • senkt das Cholesterin,
  • senkt den Blutdruck,
  • wirkt entzündungshemmend,
  • wirkt antibakteriell,
  • wirkt antiviral,
  • wirkt antioxidativ

Kurkuma enthält Curcumin als Hauptinhaltsstoff, einen sekundären Pflanzenstoff. Es wirkt ähnlich dem Wirkstoff Kortison, nur ohne Nebenwirkungen, so sagt man.

Curcumin kurbelt die Produktion von Glutathion an, einem körpereigenen Antioxidans.

Besonders wertvoll ist Curcumin im Winter, da es das Immunsystem stärkt.

Leider ist den meisten Menschen Kurkuma nur als Gewürz bekannt und wird nur in so kleinen Mengen verwendet, dass die Heilwirkung dieser wertvollen Pflanze kaum spürbar werden kann.

Die Anwendung zu Heilzwecken sieht eine tägliche Verzehrmenge von mindestens 4-5 Gramm Kurkuma vor. Nur dann können die beschriebenen Wirkungen auch wirklich erzielt werden.

4-5g Kurkuma, das sind etwa 2 Teelöffel pro Tag, was gar nicht so viel ist, um seine gesundheitsfördernde Wirkung zu spüren.

Immer wieder angewendet, über den Tag verteilt, kann man auf jeden Fall diese Menge erreichen.

Ich gebe Kurkuma praktisch in fast jede Speise, sogar auf den Kaffee und in den Ingwertee. Auch dem Smoothie kann man das Gewürz beimengen. Außerdem zu Reis, Couscous, Hirse, Quinoa, Pfannengerichten mit Gemüse und Aufläufen.

Natürlich könnt ihr auch eine Kurkumawurzel kaufen und erst frisch vor dem Verzehr reiben, sodass die wertvollen, ätherischen Öle enthalten bleiben.

Die Wirkung von Kurkuma verstärkt man, in dem man eine Prise schwarzen Pfeffer dazu gibt. Im Pfeffer ist Piperin enthalten, ein sekundärer Pflanzenstoff. Gemeinsam erhöhen sie die Bioverfügbarkeit und die Wirkung. Weiters benötigt Kurkuma, da es fettlöslich ist, ein gutes Öl, um vom Körper aufgenommen werden zu können.

Ich habe auch in meinen Recherchen gefunden, dass es gut wäre zu Kurkuma Vulkangestein zu essen. Dies gibt es in Pulverform und man gibt es in Wasser oder in Kapselform und Wasser wird nachgetrunken, z.B. Zeolith, Bentonit.

Eure Lisa