Ich denke, fast jeder von uns kennt die grünen oder rotbraunen, birnenförmigen Butterfrüchte, genannt Avocados. Sie heißen Butterfrüchte, weil sie sehr viel Fett enthalten, und zwar ungesättigte Fettsäuren, von denen wir viel essen sollten.

Aber was ist beim Kauf zu beachten, wie ist die richtige Lagerung, wann ist sie reif und vor allem was mache ich damit?

Gehen wir näher auf diese Fragen ein.

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Avocados wachsen auf Bäumen, die Blätter sind ähnlich der Blätter von Walnussbäumen. Es gibt sie in verschiedenen Größen, allerdings gelangen die Großen meist nicht bis zu uns, da es schwierig ist, sie zu lagern.

Früher kamen sie nur in tropischen Gebieten der Erde vor, mittlerweile wachsen sie auch in den Subtropen, im Mittelmeerraum.

Avocados reifen selten am Baum. Sie fallen hart und unreif ab, was sie natürlich beschädigt und zum Verderben bringen würde. Daher werden sie unreif gepflückt und verschickt.

Wenn im Supermarkt eine reife, weiche, grüne Avocado liegt, würde ich sie nicht kaufen. Sie liegt vielleicht schon länger oder wurde falsch, zu kühl gelagert und zuhause, wenn ich sie essen möchte, finde ich dann einen braunen Inhalt.

Kauft daher eine grüne, harte Avocado und legt sie zu euren Äpfeln, zum Nachreifen. Äpfel strömen Ethylen aus, was den Reifeprozess fördert. Wenn es schneller gehen soll, könnt ihr die Avocado auch zusammen mit einem Apfel in ein Stück Papier einwickeln. Aber im Normalfall reicht es, sie zu den Äpfeln zu legen, hab ich schon oft getestet.

Ich esse manchmal nur eine halbe Avocado. Wenn dies bei euch der Fall ist, so lasst bitte den Kern am ungegessenen Teil dran, damit sie noch ein wenig frisch bleibt und bewahrt sie im Kühlschrank auf. Die Avocado bleibt dann noch 1-2 Tage frisch. Manche Menschen verwenden auch den Kern und malen ihn in einer Nussmühle oder einem kräftigen Zerhacker und fügen den Kern dem Smoothie bei.

Wenn du sie geteilt hast, kannst du das Fruchtfleisch mit einem Löffel sehr leicht herausheben. Es hat eine wunderschöne, grüne Farbe. Damit die Avocado die Farbe nicht verliert, wenn sie nicht sofort gegessen wird, tropfe ich immer ein wenig Zitronensaft darauf, um eine weitere Oxidation zu verhindern.

D.h. unreife Avocados lagern wir am besten zwischen Äpfel. Wenn sie bereits reif ist, kann man sie problemlos ein paar Tage im Kühlschrank noch aufbewahren.

Nun noch ein paar Infos, warum die Avocado so gesund ist:

Die Olive und die Avocado sind die fettreichste Frucht. Sie enthalten reichlich ungesättigte Fettsäuren. Außerdem ist die Avocado reich an Vitamin A, Vitamin D, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin, Vitamin E, Vitamin K, Lutein, Calcium und sicherlich noch vielem mehr. Daher mische ich sie gerne meinem Smoothie bei, da dadurch die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine stark verbessert wird. Man sagt, bereits 1 Esslöffel reicht aus um dies erfolgreich zu erreichen. Ihr müsst gar nicht jeden Tag eine ganze Avocado zu euch nehmen, sie hat ja auch viele Kalorien.

Avocados liefern reichlich ungesättigte Fettsäuren, die dafür bekannt sind, das gute Cholesterin im Körper zu erhöhen.

Avocado

Ein Grundrezept für einen Avocado Smoothie:

  • Eine ganze oder eine halbe Avocado zusammen mit 1- 2 Tassen Mandel-, Kokos-, Reis-, oder Sojamilch oder auch anderen pflanzlichen Milch - Alternativen in den Mixer geben. Danach nach Geschmack Gräser, Obst, Gemüse, Löwenzahn, Proteine, vielleicht auch OPC und Acerola Vitamin C, dazu mischen. Ihr könnt natürlich auch nur 1 Tasse Milch und 1 Tasse reinen Fruchtsaft nehmen, je nach Geschmack und Lust und Laune. Ich gebe sehr gerne ein Stück Zeller und Fenchel dazu. Es ergibt einen interessanten Geschmack. Zusätzlich süßen tu ich nie. Auch versuche ich, so oft wie möglich, Obst und Gemüse saisonal und in Bio Qualität zu kaufen.

Somit habt ihr ein paar neue Information und Ideen bekommen, wie der Alltag wieder ein bisschen gesünder gestaltet werden kann.

Lasst es euch schmecken.
Eure Brigitte