Jeden Tag zu Mittag, bis spätestens 15 Uhr, wenn ich zuhause bin und es meine Zeit erlaubt, bereite ich mir einen Smoothie zu.

Ich liebe dieses sättigende, dickflüssige Getränk, das je nach Zutaten jeden Tag eine andere Optik und Zusammensetzung erhält und damit auch jeden Tag anders schmecken kann.

Ich habe für euch die Vor- und Nachteile von Smoothies zusammengefasst und erkläre euch, was ihr so alles smoothen könnt und welche Zutaten ich noch dazugebe.

Vorteile

Smoothies sind ernährungswissenschaftlich gesehen, eine sehr erfreuliche Entwicklung am Getränkemarkt. Hervorheben möchte ich natürlich selbstgemachte Smoothies, wo man weiß, was genau enthalten ist. Darum, wenn die Zeit nicht reicht und ihr euch einen fertigen Smoothie kauft, bitte immer genau die Zutatenliste studieren. Viele Bestandteile sind wirklich unnötig und ihr würdet sie nie in selbstgemachte Smoothies geben. Stärke und Verdickungsmittel, Farbstoffe, Zucker oder Zuckerersatzstoffe, Mittel zur Erhöhung der Haltbarkeit. All das hat in einem gesunden Smoothie nichts zu suchen. Es ist immer wichtig, ein achtsamer Konsument zu sein und alles gründlich durchzulesen.

Ihr könnt bei der Zubereitung auch ganze Früchte verwenden, was wirklich genial ist. Schalen von Bio Zitrusfrüchten, Kerne und Kerngehäuse, selbst den Kern der Avocado kann man beimischen. Damit erhöht ihr euren Ballaststoffgehalt und die Vitamine und Mineralstoffe. Durch das Pürieren erhöht sich die Aufnahmefähigkeit, d.h. unser Körper kann die Vitamine besser nützen. Wenn ihr eine halbe Avocado dazugebt, wird der Smoothie noch cremiger. Eine ganze Avocado würde ich nicht nehmen, da sie zwischen 200 und 500 Kilokalorien enthält. Gebt ihr ein wenig gutes Fett in den Smoothie, so kann der Körper auch die fettlöslichen Vitamine besser aufnehmen. Damit kommt die Avocado wieder ins Spiel, die sehr gesund und nährstoffreich ist. Auch Leinöl und Hanföl – das sind meine beiden Ölfavoriten. Sie erhöhen den gesunden Omega3-Gehalt in unserer Nahrung. Außerdem verwende ich auch gerne Löwenzahn, Girsch und Brennessel aus dem Garten. Aber auch Kräuter, sei es gekauft oder selbstgezogen, passen ideal dazu und runden das Ganze besonders gut ab. Wasser hat natürlich keine Kalorien, darum verdünne ich gerne mit Wasser, wenn der Smoothie zu dick geworden ist.

Nachteile

Die Kilokalorien – ein sehr wichtiges Thema: Bei gekauften Smoothies seht ihr ja die genauen Kalorien pro Getränk. Wie schaut das aber bei selbstgemachten Getränken aus? Hier könnt ihr Unmengen von Obst, Gemüse, Kräutern, Blättern, Ölen, Milch oder Wasser in Sekundenschnelle vermengen. Wer schaut hier schon auf die Gesamtkalorien oder rechnet sie mühsam aus?

Smoothies sollten nicht zusätzlich zu einer Mahlzeit getrunken werden wegen der „versteckten Kalorien“. Besser eine Hauptmahlzeit durch einen Smoothie ersetzen. Verwendet bei der Zubereitung immer nur so viel Obst und Gemüse, wie ihr im Normalfall auch auf einmal essen würdet. Ein Smoothie der nur aus Obst besteht, hat zu viel Fruchtzucker. Daher mein Vorschlag 50% Obst, 50% Gemüse und dazu noch ein paar Kräuter.


Zusammenfassend bedeutet dies, auf die Zusammensetzung zu achten, nicht zu große Mengen pürieren, und vielleicht den Smoothie als eine eigene Mahlzeit sehen, dann purzeln möglicherweise sogar die Kilos.

Jetzt könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr euch einen Smoothie bereitet und welche Mischung heute an der Reihe ist.

Viel Vergnügen damit, werdet kreativ und lasst es euch schmecken.

Eure Lisa