Kokosblüten-Zucker wird aus dem Blütennektar der Kokospalme hergestellt. Der Nektar wird in Auffanggefäßen gesammelt, dann gekocht und zu Granulat verarbeitet.

Aber was ist jetzt das Interessante an diesem Zucker?


Ist Zucker nicht gleich Zucker?
Nein!

Kokosblütenzucker enthält im Vergleich zu Rohr- und Rübenzucker ein Vielfaches an Mineralstoffen und Antioxidantien und besitzt einen niedrigen glykämischen Index. Während Rohrzucker einen glykämischen Index (GI) von 68 aufweist, hat Kokosblütenzucker einen GI von nur 35.

Dies bedeutet, daß Kokoszucker auch für Diabetiker interessant ist.

Der Geschmack von Kokosblütenzucker erinnert ein wenig an Karamell und hat eine braune Farbe. Man kann ihn 1:1 für alle Süßspeisen verwenden.

Was ist für mich so interessant am Kokosblütenzucker? Ich versuche mehrmals im Jahr für den Zeitraum von 30 Tagen auf Naschen und Süßes zu verzichten. D.h ich esse keine Schokolade, keine Süßigkeiten, keinen Kuchen, auch kein Eis, nehme einfach keinerlei Zucker zu mir.

Manchmal fällt es mir leichter, manche Monate ist es sehr hart, aber mein Körper bedankt sich jedesmal nach diesem Monat mit Kraft und Energie.

Wenn es gar nicht mehr geht und der Guster zu groß wird, kommt der Kokosblütenzucker zum Einsatz. Ich nehme eine Messerspitze Koksblütenzucker und lass ihn langsam im Mund zergehen. Das Ergebnis ist, daß ich ohne weiter zu sündigen, weiter komme in meinem Plan, auf Süßes zu verzichten. Die Kokospalme unterstützt mich dabei.

So bin ich ein großer Fan von Kokosblütenzucker geworden und verwende ihn sehr, sehr gerne, nicht nur in meiner Fastenzeit! Ich verwende auch sehr viel Kokosöl, davon werde ich euch vielleicht beim nächsten Mal berichten.

Beim Kauf ist es trotzdem wichtig, die Mühle und den Hersteller zu kennen, ob die Kokospalmen nachhaltig und umweltbewußt gepflanzt werden.