Spargel ist etwas Besonderes! Nicht nur weil er eine typisch österreichische Spezialität ist, sondern auch weil es ihn nur einmal im Jahr gibt. Außerdem hat er viele Vitamine und lässt sich mit so ziemlich allem kombinieren. Grund genug für mich ein paar Spargel-Tipps aus meinem Familienkochbuch auszugraben!

Spargel

Zuerst muss der Spargel gehäutet werden. Weißer Spargel hat eine etwas dickere Haut. Beginnt also direkt unter dem Kopf die erste Schicht abzuziehen. Grüner Spargel ist zarter. Hier könnt ihr etwas weiter unten beginnen – vertraut einfach eurem Fingerspitzengefühl. Sobald der Spargel geschält ist, schneidet ihr noch das holzige Ende ab. Das war’s auch schon mit der Vorbereitung.

Und jetzt geht’s ab ins Wasser!

Wenn ihr – so wie ich – keinen Spargelkochtopf habt, nehmt einfach einen möglichst hohen und schmalen Topf und bindet den Spargel mit etwas Garn zusammen. Dann kommt der Spargel mit dem Kopf nach oben ins Wasser. Warum? Damit der Kopf nicht die ganze Zeit mitgekocht und dadurch zu weich wird. Das Wasser sollte außerdem nicht zu stark kochen, das verträgt das zarte Gemüse nicht.

Um den Geschmack zu intensivieren, könnt ihr neben Salz und etwas Zucker auch die vorher geschälte Haut mit in den Topf werfen.

Nach etwa 10 Minuten ist der Spargel fertig. Bevor er auf den Tisch kommt, wird er noch schnell mit etwas Küchenrolle oder einen Serviette umwickelt. So wird er schön trocken und bleibt trotzdem warm!

Spargel

Entweder ihr serviert ihn auf gut österreichisch mit Sauce Hollandaise, oder – für alle, die wie ich große Fans der mediterranen Küche sind – zusammen mit Nudeln oder Rissotto. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Man kann Spargel – vor allem den grünen – aber auch einfach in die Pfanne hauen (ha! :P). Leicht angebraten und mit Speck umwickelt, hat man in wenigen Minuten einen gesunden Sommersnack oder eine leichte Beilage für das Grillfest.