Wenn ihr mir auf meinen Social Media Kanälen folgt, wisst ihr bestimmt, dass ich seit ein paar Monaten vermehrt darauf achte Foodwaste zu vermeiden und versuche meinen Vorratsschrank beziehungsweise Vorratskammer endlich aufzubrauchen.

Das ist gar nicht so leicht und deshalb ist mein großer Neujahrsvorsatz für dieses Jahr dieses Projekt weiterzuführen und mehr darauf zu achten, nicht unnötig Lebensmittel einzukaufen.

Das Problem ist, dass ich sehr oft spontan bevor ich vom Büro oder einem Termin nach Hause komme, noch einkaufen gehe und meistens nicht ganz sicher weiß was so zuhause ist. Deshalb kauf‘ ich dann lieber etwas mehr ein und im Endeffekt häufen sich die Lebensmittel dann stetig.

Lebensmittel aufbrauchen und Food Waste vermeiden – aber wie geht man’s an?

Zuerst muss man eine kleine Bestandsaufnahme machen und die Vorratskammer und sämtliche Laden und Schränke genau unter die Lupe nehmen. Hier zeigt sich ganz schnell von was man zu viel auf Vorrat hat. Bei uns stapeln sich zum Beispiel immer Quinoa ,Couscous und Studentenfutter. Das kauf‘ ich immer wieder ein, weil ich denke „davon kann man ja eh nicht genug haben“ und im Endeffekt steht es dann ewig lang im Vorratsschrank herum.

Ein weiterer Ort den ihr in eurer Küche auf jeden Fall mal unter die Lupe nehmen solltet ist das Tiefkühlfach. Dort häufen sich bei mir auch oft die gefrorenen Beeren und kleine Portionen Suppe, Sugo oder sogar Kuchen. Wenn etwas vom Essen übrig bleibt friere ich es gerne ein, weil ich es ja auftauen könnte, wenn’s mal schnell gehen muss, nur vergess‘ ich’s dann leider immer bis zum nächsten Mal, wenn ich wieder die Lade öffne und etwas Neues in den Tiefkühler geben möchte ;)

Rezepte überlegen

Nachdem ihr die Bestandsaufnahme eures Vorratsschranks gemacht habt, überlegt ihr euch am besten ein paar Rezepte zu den Lebensmitteln, die ihr am schnellsten aufbrauchen wollt.

Bei mir ist das zum Beispiel Quinoa, der wird zwar nicht so schnell schlecht, aber von dem hab‘ ich einfach viel zu viel – wirklich – viel zu viel :D

Ich versteh‘ natürlich, dass man dann nicht eine ganze Woche das gleiche Essen möchte, aber meistens lassen sich aus einer Zutat viel mehr als nur ein Rezept zaubern. Quinoa ist da ein wundervolles Beispiel: man kann ihn sauer essen, aber auch süß oder sogar als Pizza! Man muss nur die richtigen Rezepte finden ;) Am besten ihr scrollt euch mal durch Pinterest!

Überblick behalten

Was ich mir für das kommende Jahr jedenfalls vorgenommen hab‘ um es nächstes Jahr nicht mehr so weit kommen zu lassen ist einen besseren Überblick über die Einkäufe von meinem Mister und mir zu behalten und nicht einfach einkaufen zu gehen nur weil man glaubt man braucht etwas. Im Zweifelsfall werde ich jetzt vor dem Einkaufen immer lieber nochmal nach Hause gehen um nachzusehen, was da ist. Der nächste Lebensmittelladen ist nicht mal 5 Minuten entfernt, ich denke also, das sollte sich einrichten lassen ;)

So vermeide ich nicht nur, dass mein Vorratsschrank wieder anwächst sondern auch, dass frische Lebensmittel wie Gemüse und Obst zu schnell schlecht werden, weil wir zuhause ein Überangebot haben.

Falls ihr auch an akutem Quinoa-Überschuss leidet hab‘ ich hier übrigens noch ein Rezept für euch: Süßes Quinoa – da konnte ich sogar gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Quinoa, gefrorene Beeren, Studentenfutter und Nüsse. Dinge von denen ich IMMER zu viel hab‘ :D

Zubereitung:

  1. Den Quinoa mit dem Wasser und einer Prise Salz aufkochen, zurückschalten und ca. 10 Minuten köcheln lassen bis er gar ist.
  2. Währenddessen auch die gefrorenen Beeren in einem Topf mit einem Schuss Wasser auftauen.
  3. Die Nüsse grob Hacken.
  4. Ist alles gar und aufgetaut, den Quinoa mit dem Zimt, den Nüssen, Rosinen und den gefrorenen Beeren vermischen.
  5. Zu guter Letzt mit Mandelmus toppen <3 Das perfekte Dessert!

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